Vaping Produkte von Werbung auf Instagram verboten

Vaping Produkte von Werbung auf Instagram verboten


Die ASA hat verboten vier E-Zigaretten-Hersteller, einschließlich Britisch-Amerikanischer Tabak (BAT), von der Werbung für ihre Vaping-Produkte auf Instagram.

Die E-Zigaretten-Hersteller bewarben ihre Vaping-Produkte auf ihren eigenen Instagram-Konten. In den Beiträgen wurden verschiedene Prominente vorgestellt, die die Produkte halten und unterstützen.

Gemäß der EU-Richtlinie über Tabakerzeugnisse verbietet Regel 22.12 des britischen GAP-Codes die Werbung für nicht lizenzierte nikotinhaltige E-Zigaretten in Zeitungen, Zeitschriften, Periodika und Online-Medien. Die Regel erlaubt jedoch sachliche Aussagen über Produkte auf den eigenen Websites eines Vermarkters. Ferner die Regulierungsbehörde Orientierungshilfe schlägt auch vor, dass diese Ausnahme im Prinzip auf Social-Media-Aktivitäten ausgedehnt werden könnte.

In seiner Entscheidung gegen BAT argumentierte BAT, dass die Veröffentlichung von Tatsachenansprüchen auf den Instagram-Konten ihrer Produkte unter die Ausnahme fällt, da dies einer Website entspricht. Es überrascht nicht, dass die ASA nicht zustimmte. Die Verwendung von Prominenten durch BAT in seinen Instagram-Posts wurde als „eindeutig über die Bereitstellung von Sachinformationen hinaus und war werblicher Natur”. Die Beiträge von BAT enthielten Bilder von Prominenten, die keinen direkten Zusammenhang mit tatsächlichen Behauptungen hatten, die der E-Zigaretten-Anbieter vorgeben wollte.

Die ASA prüfte, ob Beiträge in einem öffentlichen Instagram-Profil an Benutzer verteilt werden könnten, die dem Konto nicht folgten. Durch die Verwendung von Hashtags und Instagram Erkunden Option, andere Benutzer konnten die Beiträge anzeigen, was bedeutet, dass der Inhalt an Verbraucher weitergeleitet wurde, die sich nicht unbedingt für den Empfang entschieden haben. Die ASA entschied daher, dass auf Instagram veröffentlichtes Material nicht mit sachlichem Material auf der Website eines Vermarkters vergleichbar ist. Darüber hinaus ging die Aufnahme anderer nicht sachlicher Texte, die nicht direkt mit dem Produkt selbst zusammenhängen, über das hinaus, was nach dem GAP-Code zulässig ist.

Die Anleitung ist hilfreich, um die Arten von Medien zu klären, die für die Werbung für nicht lizenzierte, nikotinhaltige E-Zigaretten zugelassen sind: Außenwerbung, Plakate für öffentliche Verkehrsmittel, Flugblätter und Kino. In der Anleitung wird auch angegeben, welche Art von Medien verboten ist. Dazu gehören kommerzielle E-Mails und Textnachrichten, Online-Werbung einschließlich Banner- oder Popup-Werbung, kostenpflichtige Suchlisten und Platzierungen in sozialen Medien sowie In-Game- und In-App-Werbung.

In den Leitlinien werden die Arten von Angaben hervorgehoben, die als sachlich angesehen werden und daher auf der Website oder in den sozialen Medien eines Vermarkters zulässig sind, z. B. Produktnamen, Beschreibungen der Produktkomponenten, Preisangaben und Inhaltsstoffe. Werbeansprüche sind keine Tatsachenansprüche. Werbeaussagen tendieren dazu: Beschreibende Sprache zu verwenden, die nicht objektiv ist, signifikante Bilder zu verwenden, die nicht mit dem Produkt zusammenhängen, und Werbetechniken wie Marketingangebote und Preise einzusetzen.

Die ASA entschied auch, dass die Anzeigen auch gegen die GAP-Code-Regel 22.10 verstießen, weil sie eine Person mit einer E-Zigarette zeigten, die jünger als 25 Jahre zu sein schien. BAT glaubte, dass das Modell in einer seiner Anzeigen über 25 Jahre alt war. Sie war tatsächlich 24 Jahre alt. Als BAT davon erfuhr, behauptete sie, dass der Beitrag von der Instagram-Seite entfernt wurde. Trotzdem hatte der Hersteller gegen die Regeln verstoßen.

Die ASA prüfte, ob die Anzeigen auch gegen Regel 22.9 verstießen, weil sie wahrscheinlich Personen unter 18 Jahren ansprechen, was jedoch in ihrer Entscheidung nicht bestätigt wurde. Gründe für diese Schlussfolgerung waren:

  • Einige der Beiträge bezogen sich auf erwachsene Modemarken, die kein Sortiment für Kinder hatten.
  • Der Ton der Anzeigen war erwachsener Natur und nicht mit der Jugendkultur verbunden.
  • Die Anzeigen enthielten keine Themen, die für junge Menschen unbedingt relevant waren. und
  • Die vorgestellten Modelle schienen nicht unter 18 zu sein.

Die Entscheidung der ASA hat zur Folge, dass alle gesperrten Anzeigen von Instagram entfernt wurden und nicht mehr in dieser Form erscheinen dürfen.

Kommentar

Die ASA-Leitlinien ließen die Möglichkeit offen, soziale Medien zur Förderung der Werbung für Nikotin zu nutzen, für die ein nahezu pauschales Werbeverbot gilt. Die Regulierungsbehörde ist jedoch eindeutig nicht bereit, eine Ausweitung der Vorschriften zuzulassen, um Werbewerbung zu ermöglichen, und verfolgt einen strengen Ansatz in Bezug auf „sachliche“ Informationen.

Squire Patton Boggs ist auf die Beratung in Werbe- und Marketingfragen spezialisiert und hat eine Reihe von Parteien auf dem Markt für Tabak und Tabakerzeugnisse vertreten. Wenn Sie fachliche Beratung zu diesen und verwandten Themen wünschen, wenden Sie sich bitte an Carlton Daniel, Partner oder Jack Blakey, assoziieren.



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